YAMAHA XS 1100 Racing

Wie uns schon lange bekannt ist, eignet sich die Yamaha XS 1100 nicht nur um auf der Straße und Autobahn herum zu düsen. Es gab auch mal eine mal eine Zeit, in dem es einige Aspiranten versucht haben, mehr mit ihrer der XS 1100 zu machen, als der TÜV erlaubt. Leider blieben bekannte Erfolg aus, eben wegen dem nicht grade Motorsport geeignetem Fahrwerk und der einfach unschieren Masse des Bikes. Auch das Motortuning stieß bis zu einem gewissen Grad an Grenzen und damit auch die Standfestigkeit im Rennbetrieb. Wie ich schon im Artikel "XS 1100 Turbo" beschrieben habe, ist ohne Aufladung des XS 1100 Motors bei ca. 150  standfesten PS Schluss, bei dem das altbekannte, anfällige Getriebe sowieso schon mit überfordert ist.


Umbauten auf Flachschiebervergaser oder Einspritzung und bearbeitetem Zylinderkopf mit scharfer Nockenwelle und Doppelzündung, sowie 1300er ccm Kit-Sätze und Kettenantrieb sollten der alten Dame mehr Dampf bringen.


Beachtliche Erfolge erzielte die XS 1100 im Dragster- (wie hier Bilder von "Mad Bill" Elsey)

- und Langstrecken Rennen, wie zum Beispiel bei 24h Motorrad-Rennen von Monza in den 8oer Jahren oder beim Superbike Race in Bathurst 1978, wobei laut alten Ergebnislisten die XS 1100 im vorderen Mittelfeld landeten.
(Wenn ich die Listen noch mal finden sollte, werde ich sie hier auch veröffenlichen)

 

Um den universellen Einsatz der XS 1100 abzurunden, gab es auch noch Tüftler, die ihre XS 1100 Unbauten im wahrsten Sinne in den Deck gesetzt haben. Ob es was gebracht hat, weiß nur der Tüftler zu berichten.

 


Verfasser dieser Seiten
Rolf Bannemann
(XS-Rolf)
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